Archiv für Mai, 2007

Unser Antennenwels-Pärchen

Montag, Mai 28th, 2007

So, Malte ist nun glücklich mit seinen Fischen – jetzt bin ich aber auch mal dran! Auch ich habe inzwischen meine Leidenschaft gefunden: Welse! In allen Formen und Farben!
Aber als erstes zwei Antennenwelse. Ein Männchen (an den vielen Zacken auf dem Kopf zu erkennen) und ein Weibchen.
Für die zwei haben sich sogar sehr schnell Namen gefunden: Das Weibchen wird wohl immer unsere kleine „Welsmaus“ sein. Sie ist ziemlich schreckhaft und schüchtern, was aber auch daran liegen mag, dass unser Antennenwels-Männchen sie gern mal aus seinem Revier scheucht. Ihr Lieblingsplatz ist unter einer unserer Wurzeln, wo sie nichts erschüttern kann, nicht mal ein Wasserwechsel.
Unser Antennenwels-Männchen habe ich „007“ getauft. Manchmal frage ich mich, ob er überhaupt vorwärts schwimmen kann. Wie ein kleiner Geheimagent schwimmt er immer nur seitwärts im Schatten der Wurzeln und Pflanzen. Nur selten traut er sich aus dem Schutz der Dunkelheit. Meist gegen Abend oder wenn es Futter gibt. Aber selbst dann schwimmt der kleine Antennenwels noch seitwärts…

Antennenwels MännchenAntennenwels Weibchen

Antennenwels MännchenAntennenwels Weibchen

Red Cherry Garnelen

Dienstag, Mai 22nd, 2007

In der Grotte finden wir neben den Kupfersalmlern auch noch wunderschöne Garnelen. Diesmal sind es keine Amano Garnelen, sondern Red Cherry Garnelen. Wir entscheiden uns, drei Red Cherry Garnelen als Gesellschaft für unsere Amano Garnelen mitzunehmen.
Allerdings haben die Red Cherrys und die Amanos eines gemeinsam: alle können sich sehr gut in dem großen Aquarium und den vielen Pflanzen verstecken, so dass man sie nur hin und wieder einmal zufällig zu Gesicht bekommt.

Red Cherry Garnele

Die Kupfersalmler kommen

Dienstag, Mai 22nd, 2007

Auch wenn unsere Kirschflecksalmler nun wieder fröhliche Runden durch das Aquarium drehen, fehlt irgendwie noch etwas.
Sowohl die Kirschföecksalmler als auch die Neons halten sich doch meist in der Mitte oder im unteren Drittel des Aquariums auf.
Also müssen noch ein paar Fische her, die auch weiter oben ein paar fröhliche Bahnen schwimmen. Auch hier werden wir wieder in der Grotte fündig. Während ich ja lieber knallgelbe Fische gehabt hätte, zieht uns der verkäufer zu den Kupfersalmler, welche ziemlich quirlig zu sein scheinen. Da man auch diese lieber in einem größeren Schwarm halten sollte, entscheiden wir uns für 15 Stück.
Auch zu bei uns im Aquarium bleiben sie ein quirliger kleiner Haufen, der ständig in Bewegung ist. Mal im Schwarm, mal zu zweit in den Pflanzen am Turteln. Diese kleinen Kerle scheinen nie müde zu werden. Es macht immer wieder Spaß, ihnen zuzusehen – und es macht keinen Spaß, sie zu fotografieren, da sie immer schneller wieder weg sind, als meine Kamera scharf stellen kann

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Kupfersalmler Kupfersalmler

Mehr Kirschflecksalmler!

Montag, Mai 21st, 2007

Tja, unsere sechs übrig gebliebenen Kirschflecksalmler machen auch in Halstenbek keinen besonders glücklichen Eindruck und dümpeln immer nur in einer Ecke vor sich hin, als sei das Aquarium nur 12 Liter groß… Was tun? Wir entscheiden und für ein wenig Gesellschaft. Schließlich soll man laut Wikipedia Kirschflecksalmler in Schwärmen von mindestens 10 Tieren halten.
Bei uns in der Nähe gibt es einen sehr guten Aquaristikladen: Die Grotte. Hier bekommen wir sechs kleine Kirschflecksalmler.
Als wir diese im Aquarium freigelassen haben, kam richtig leben in die Bude. So in Fahrt habe ich unsere alten Kirschfleckis noch nie gesehen! Erst erstaunt, dann vollkommen neugierig wurden die „Mini-Kirschfleckis“ begutachtet. Und scheinbar für nett befunden. Die großen und die kleinen Kirschfleckis schwimmen seit dem friedlich zusammen durch das Becken und die großen haben wieder Spaß daran, das gesamte Aquarium zu erkunden und den anderen Fischen das Futter streitig zu machen.

Ein Kirschflecksalmler Kirschflecksalmler Kirschflecksalmler

Der zweite Umzug

Sonntag, Mai 20th, 2007

Die kleinen Fische hatten kaum einen Monat Zeit sich zu erholen, als sie zum zweiten Mal in Ihrem Leben umziehen mussten. Im Januar 2007 ging es dann von Tornesch nach Halstenbek. Doch diesmal waren wir schlauer.

Diesmal hat sich Malte bereits einen Tag vor dem Umzug des Aquarium daran gemacht alle Fische und Garnelen zu fangen und in einen Eimer umzusiedeln. Das Aquarium haben wir diesmal komplett leer gemacht. Kies und ein Teil des Aquariumwassers wurden in Eimer umgefüllt.

So gestaltete sich der zweite Umzug ziemlich problemlos. Das Aquarium hat Malte sogar zu zweit mit Hilfe des Freundes seiner Schwester ins Auto und auch wieder in die neue Wohnung tragen können.

In der neuen Wohnung haben die Fische dann zunächst ein kleines Aquarium bewohnen dürfen – als Zwischenlösung bis wir das große fertig eingerichtet hatten.
Das 350 Liter Becken hat in der Zeit seinen neuen Platz auf unserem selbst gemauerten Schrank eingenommen. Hier haben Malte und ich dann angefangen alles liebevoll neu zu dekorieren:

  • zunächst den Kies inklusive der Fußbodenheizung
  • dann die ersten Eimer Aquariumwasser
  • anschließend die Pflanzen, die Wurzeln und eine kleine Höhle, die wir in einem Kieseimer gefunden haben
  • dann noch die gesamte Elektronik: PH-Messgerät, Thermometer, Filter etc.
  • Wasser auffüllen und fertig ist nach vielen Stunden Arbeit die neue Heimat unserer Fische.

Nach einer kurzen Gewöhnungsphase dürfen unsere Fische nun endlich Ihre neue Heimat in Augenschein nehmen. Wir hoffen, sie fühlen sich wohl.

Glückliche Bilanz nach dem zweiten Umzug: alle kleinen Fische haben den Umzug gut überstanden und schwimmen fröhlich vor sich hin.

In unserem Aquarium tummeln sich nun:

  • ein kleiner Schwarm Neonsalmler
  • 6 ziemlich große Kirschflecksalmler
  • 2 große Amanogarnelen
  • 2 ganz kleine alte Welse von denen keiner weiß, welche Art es ist

Aquarium fertig eingerichtet

Wie die Fische zu uns kamen…

Sonntag, Mai 20th, 2007

Wer Malte kennt, der weiß, dass er Aquarien nicht erst seit „Findet Nemo“ bewundert und schon lange von einem eigenen großen Salzwasseraquarium träumt. Wer sich ein wenig damit auskennt, weiß aber auch, welche Anschaffungskosten mit einem Aquarium verbunden sind und dass man daher manchmal sehr lange träumen muss, bis man sich ein eigenes Aquarium leisten kann.
Wer mich kennt, weiß, dass ich mehr auf „Tiere zum Anfassen“ stehe und ich Aquarien zwar ganz nett finde, mich aber nie mit einem eigenen Aquarium gesehen habe.
Soooo toll sind die ja nun auch wieder nicht. Auf Dauer doch eher langweilig… -> Ich sollte mich irren. ;-)

Irgendwann im Dezember 2006 rief mein Papi mich an, ob wir nicht ein Aquarium haben wollen. Ein Freund von einem Kollegen habe eins zu verschenken, da er sich nicht mehr darum kümmern kann. Und wir könnten es uns ja wenigstens mal ansehen.
Klar warum nicht? Also riefen wir das nette Ehepaar einfach an und standen wenige Tage später vor einem sehr liebevoll gepflegten 350 Liter Süßwasseraquarium mit allem drum und dran. Sogar den Schrank dürfen wir haben, wenn wir möchten. Einzige Bedingung sei allerdings, dass wir das Aquarium so schnell wie möglich abholen.
Diese Bedingung hat uns eine Weile überlegen lassen, da wir im Januar eh umziehen und es uns natürlich deutlich lieber gewesen wäre, dass Aquarium erst dann abzuholen… Aber entweder mitnehmen oder es bekommt jemand anderes… Maltes leuchtende Augen haben uns die Entscheidung dann doch sehr einfach gemacht: wir holen es am Wochenende ab.

So sind wir dann mit Schwiegerpapis Sharan, meinen Eltern, meiner Schwester und drei guten Freunden im Gepäck losgezogen, dass Aquarium abzuholen. Allerdings haben wir den Transport doch sehr unterschätzt. Wir haben folgendes getan: das Wasser bis auf wenige Zentimeter abgelassen, so dass die Fische gerade noch so schwimmen konnten. Allerdings war das Gewicht des Aquarium inklusive „wenig“ Wasser, der Kiesschicht und der Arbeitsplatte darunter immer noch sehr gewaltig. Nur sehr mühsam und mit Hilfe von zwei Holzböcken, auf denen wir das Aquarium immer wieder abgestellt haben, ging es Zentimeter um Zentimeter nach draußen zum Auto. Schwierig waren dabei die Treppenstufen, da wir das Aquarium ja nicht kippen durften. Ins Auto selbst ließ sich das Aquarium mit einer Rolle drunter sehr gut schieben.
Anschließend noch den Schrank und ein paar Eimer Aquariumwasser in die anderen Autos verstaut, ging es dann langsam los in Richtung Tornesch. Dass wir uns keine gute Methode zum Transport überlegt hatten, wurde auch hier wieder sehr deutlich. Egal wie langsam wir fuhren, das Wasser schwappte immer von einem Ende zum anderen, der Kies rutschte ebenfalls hin und her, die Fische waren sichtlich panisch und versuchten sich dort zu verstecken, wo noch am meisten Wasser war.
In Tornesch dann das nächste Problem: Wie bekommen wir das riesen Ding nun die Treppe in den ersten Stock rauf? Kein Platz, um die Böcke abzustellen, das Aquarium darf nicht kippen und unsere Kräfte schwinden… Nach den ersten beiden von drei Treppen, waren wir am Ende und völlig fertig. Ich weiß nicht, ob und wie wir das Aquarium noch in die Wohnung bekommen hätten, wäre mein Nachbar nicht gerade in diesem Moment gekommen. Er hat dann mit frischem Elan mit angefasst und eins, zwei, drei, waren auch die letzten Stufen geschafft. Durch die Wohnung ging es dann wieder mit Hilfe der Holzböcke.
Eine Weile später war auch der Schrank wieder aufgebaut. Jetzt noch das Wasser wieder auffüllen und die ganze Technik wieder anschließen.
Leider haben diesen wahnsinnigen Transport nicht alle überlebt. Die traurige Bilanz des Abends war, dass der ganze Schwarm Rotkopfsalmler, die Hälfte der Kirschflecksalmler und ein paar Neons den Umzug nicht überlebt haben.
Eines war uns zu diesem Zeitpunkt bereits klar: der zweite Umzug des Aquariums im Januar, der würde besser geplant sein und anders ablaufen.