Oh what a day!
Es gibt Tage, an denen ist man froh, wenn sie endlich vorbei sind. Die letzten Nächte waren dank Bürostress recht kurz, und wenn dann morgens das Auto überfrohren ist, dann ist das ein Zeichen, dass der Tag nicht gut anfängt. Also schnell zu Fuß vor der Arbeit zum Edeka, letzte Ostersachen besorgen. Dann ab zur Bahn Richtung Büro und feststellen, dass diese nicht pünktlich fährt.
Im Büro wurde es dann auch nicht besser, da denkt man, man könnte mal eben eine Internetpräsenz von Server A nach Server B schieben und auch das ist einem nicht gegönnt (alle Umlaute im Eimer - na toll). Es kann im Nachhinein schon ziemlich frustrierend sein, dass man tatsächlich drei Stunden gebraucht hat, um diverse php-Dateien von ISO nach UTF-8 zu konvertieren und dass das Problem nicht das Konvertieren, sondern falsche Benutzerrechte waren.
Was soll’s, der Abend kann ja nur besser werden. Seit langem mal wieder Zeit, zu einem Gruppenabend der Johanniter zu fahren.
Hier war noch nicht mal das Ankommen drin. Erstmal begreifen, dass Frieder mit seiner Begrüßung “piep piep piep wir ham uns alle lieb” meinte, dass es gerade einen SEG Alarm gab, also ab in die Dienst-Klamotten und das pronto. Direkt nach dem Umziehen gab’s dann Entwarnung… Also doch noch die Chance auf einen entspannten Ausbildungsabend? Es macht fast den Eindruck… Hätte es nicht mittendrin laut bumm gemacht und ein Felix am Boden gelegen. Nun gehts ihm zwar wieder gut, aber er sieht ein wenig so aus, wie der Einbrecher aus Kevin allein zu Haus, der das Bügeleisen ins Gesicht bekommen hat. Felix, erhol dich gut!
Immerhin hab ich’s geschafft, heil wieder nach Hause zu kommen… Obwohl es draußen schon wieder friert… Ich will Frühling! Naja, erstmal tut es jetzt auch ein Bett… Guts Nächtle…
März 19th, 2008 at 11:40 pm
Also ich kann noch eine kleine Tagesanekdote beisteuern. Als ich heute morgen wie jeden Tag um 6:04 in meine S-Bahn steigen wollte, fing der Tag schon damit an, dass diese heute mit drei statt sechs Wegen vorgefahren kam - also alles ein bißchen kuscheliger. Zu allem Überfluss hatte ich meine Brille zuhause vergessen - na toll! Die Bahn rollte an, fuhr bis zur nächsten Haltestelle … ja und das wars dann auch schon … warten … eine nach der anderen schlossen Fahrgäste die drei Abteiltüren wieder (es war *brrrr* kalt). Dann kam die Durchsage: “Wegen eines der Türschadens an der S21 vor uns verzögert …. usw …) … warten … Dann hieß es, wir müssten noch ein bißchen warten, da die vorherige S3 auch noch vor uns stünde … Ich schaute auf die Uhr - hmm - also mit dieser S-Bahn erreiche ich meinen Anschlusszug nicht mehr - als Umsteigen in die S21. 20 Minuten später rollten wir dann auch weiter. Ich stieg also aus - und hoffte auf die S21 - aber weit gefehlt - nun wurden leider erstmal alle S3 hiner uns abgearbeitet - und brav nach Vorschrift auch noch um weitere Wagen verstärkt - wir haben ja alle viel Zeit. Das Ende vom Lied - ich verpasste mein Anschluss um 3 Minuten. Ich entschied mich nicht eine Stunde am Hauptbahnhof zu warten sondern den nächsten Intercity nach Lüneburg zu nehmen. Eine Karte wollte mir die nette Dame am Infoschalter der DB nicht verkaufen und verwies mich an den Automaten. Da mir dafür sowohl das Bargeld als auch die Zeit fehlte stieg ich einfach in den IC. Ich zahlte brav 13 EUR (12 EUR + 1 EUR “im-Zug-Zuschlag”) und war nur 10 Minuten später als sonst bei der Arbeit
März 21st, 2008 at 11:35 am
Piep piep piep wir ham uns alle lieb.
jeder kommt so schnell er kann,
zur not auch ohne ehemann.
heute nehmen wir es nicht genau,
es geht auch ohne ehefrau.
Piep piep piep wir ham uns alle lieb.